Titanic-Artefakte unter dem Hammer
5.500 Gegenstände werden versteigert allerdings unter strengen Auflagen
In zahlreichen Tauchgängen wurden seit 1987 allerlei Memorabilien der Titanic vom Meeresgrund geborgen, insgesamt sind es rund 5.500 Artefakte. Sie werden nun bei einer Auktion in New York versteigert, einschließlich der dreidimensionalen Videoaufnahmen vom Wrack. Der Käufer ist allerdings an strenge Vorgaben gebunden. Er darf die Gegenstände nicht einzeln weiterverkaufen, er muss sich um ihren Erhalt kümmern und sie der Öffentlichkeit zugänglich machen. Damit ist der Kreis der Interessenten einigermaßen eingeschränkt, derzeit sind rund zehn Kandidaten im Gespräch mit dem Auktionshaus. Anfang April wird jenes US-Bundesgericht, das die Hoheit über den Unterwasser-Schatz hat, die Gebote prüfen und dann seine Entscheidung treffen. Dabei ist nicht nur die Höhe der gebotenen Summe ausschlaggebend, sondern auch das Potenzial des neuen Eigners für eine geordnete Zukunft der geschichtsträchtigen Sammlung zu sorgen. Ihr Wert wird auf etwa 145 Millionen geschätzt, sie war in ihrer Gesamtheit noch nie öffentlich zu sehen.
Anlässlich des hundertsten Jahrestages des Titanic-Untergangs gibt es übrigens in der kommenden April-Ausgabe der Yachtrevue eine ausführliche Reprise, in der auch mit so manch gängiger Fehlinterpretation aufgeräumt wird – nicht versäumen!